Leute, hier gibt’s was zu sehen! Oder: Die Macht der Bilder (Teil 2)

Bilderdienste im Internet als Fotoquelle

Was schauen die denn da alle so neugierig? Lasst mich auch mal! Ach, das gibt es doch gar nicht… Keine Frage: Menschen gucken einfach gerne hin, wenn es etwas Schönes, Witziges oder Interessantes zu sehen gibt. Webseiten machen da keine Ausnahme. Weshalb Bilder einfach ein Muss sind. Was dabei gute von weniger guten (oder auch schlechten) Motiven unterscheidet, haben wir in Teil 1 geklärt. Heute widmen wir uns deshalb der Frage: Wo bekomme ich tolle und passende Bilder her, wenn ich nicht selber passionierter Fotograf mit einer Super-Ausrüstung bin?

Möglichkeit 1: Du lässt fotografieren

Vom Profi oder auch von ambitionierten Laien in Deinem Freundes- bzw. Familienkreis. Nachteil: Solltest Du kein reicher Erbe oder ein Selfmade-Millionär sein, dürfte das Honorar für den Fotoprofi ziemlich schnell Dein Budget sprengen. Und befreundete Hobbyfotografen können oder wollen natürlich auch nicht ständig auf den Auslöser drücken, wenn Du Dich mit einer Anfrage meldest.

Möglichkeit 2: Fotodatenbanken nutzen

Kostenpflichtig: photocase.com

Fotodatenbanken haben zwar damit zu kämpfen, dass die dort erhältlichen Fotos oft steril und wenig individuell wirken. Tatsächlich arbeiten aber auch immer renommierte Fotografen mit entsprechenden Bilderdiensten zusammen. Entsprechend hoch ist die Qualität vieler Motive. Wie viel Du dafür investieren musst, hängt von der Datenbank ab – im Webformat gibt es Bilder meist schon für wenige Cents. Einige Fotodatenbanken bieten Bilder sogar umsonst an. Allerdings schwankt hier die Qualität von professionell bis unterirdisch.

Einige Beispiele für kostenpflichtige Angebote:

iStockphoto

fotolia

photocase

aboutpixel

Bevor Ihr Credits kauft oder ein Abo abschließt (wer weiß, dass er häufiger Bilder braucht, kann so einiges sparen), solltet Ihr Euch gründlich durch die verschiedenen Bilderdienste klicken. Unterschiede gibt es nicht nur in der Nutzung, beim Service und bei den Preisen, sondern auch in der Ausrichtung. fotolia etwa ist eher die klassische Stock-Agentur, photocase nimmt dagegen für sich in Anspruch, lebensnahe Fotos zu liefern.

Riesig ist die Auswahl an Gratis-Bilderdiensten. Wir können Euch hier nur eine kleine Auswahl auflisten, freuen uns aber natürlich über Tipps von Euch, wenn Ihr einen Lieblingsdienst habt.

Gratis-Bilderdienste nutzen

pixelio

PhotoRack

Stock.xchng

Bildburg

Minibild

Wie bei den Bezahldiensten gilt auch im Gratisbereich: Klickt Euch durch und guckt, was zu Euch und Euren Projekten passt. Sowohl bei der Ausrichtung wie bei der Qualität gibt es große Unterschiede.

Wichtig: Speziell die Gratis-Bilderdienste haben die Nutzung der Fotos in der Regel an Bedingungen gekoppelt. Manche Bilder dürfen nur redaktionell verwendet werden, andere auch kommerziell. Ein Muss ist eigentlich immer die Nennung des Fotografennamens plus des Dienstes. Online muss in der Regel ein Link auf pixelio und Co. gesetzt werden.

Aber auch bei den Kaufdiensten solltet Ihr Euch die Lizenzbestimmungen ganz genau durchlesen, um keinen Abmahnärger und die dafür anfallenden Kosten zu riskieren.

Und ganz zum Schluss noch der Hinweis: Klauen verboten! Oder um es netter zu formulieren: Finger weg von copy and paste, egal wie gut Euch ein Bild auf einer anderen Webseite gefällt. Fotos sind durch das Urheberrecht geschützt, selbst Schnappschüsse gelten als “einfaches Lichtbild”. Deshalb unbedingt den Urheber fragen und eine ausdrückliche Genehmigung einholen, damit Ihr rechtlich auf der sicheren Seite seid!

Alle Artikel zu “Die Macht der Bilder” auf einem Blick

Die Macht der Bilder Teil 1
Die Macht der Bilder Teil 2
Die Macht der Bilder Teil 3

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